Krankenhaus Daun

Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene und Infektionsschutz

v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfgang Dott (Wissenschaftlicher Beirat der Stiftung euPrevent); Dr. med. Alfred Kuckartz, Ärztlicher Direktor Krankenhaus Daun;
Dagmar Marinus, Hygienefachkraft Krankenhaus Daun; Franz-Josef Jax, Geschäftsführer Krankenhaus Daun; Karl-Heinz Feldhoff, Vorsitzender der Stiftung euPrevent

Besiegelte Hygiene im Dauner Maria Hilf Krankenhaus

Infektionsschutz und Patientensicherheit sind für unser Haus von großer Bedeutung – das kann das Krankenhaus Maria Hilf in Daun jetzt blau auf weiß und gerahmt belegen: Ende Juni verlieh ihm die Stiftung euPrevent das dritte Krankenhaussiegel.

Die Stiftung euPrevent-EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Fachleuten und Einrichtungen, die sich für den Erhalt, die Verbesserung bzw. die Wiederherstellung der Volksgesundheit innerhalb der Euregio Maas-Rhein einsetzen.

Um das Siegel zu erlangen, musste sich jedes der teilnehmenden Krankenhäuser aus der Region einer Prüfung durch Experten unterziehen. Zu den zehn untersuchten Elementen gehörten beispielsweise ganz praktische Aspekte wie die Einhaltung von Reinigungs- und Desinfektionsplänen auf den Stationen oder die Händehygiene für Personal, Patienten und Besucher, aber auch die Beteiligung an Netzwerken zum Erfahrungs- und Wissensaustausch, die regelmäßige Schulung und Fortbildung von Ärzten und Pflegepersonal sowie der kontrollierte Einsatz von Antibiotika.

Experten – zumeist aus den Gesundheitsämtern der Euregio – prüfen die Einhaltung der Vorgaben und die Umsetzung in den Krankenhäusern und entscheiden dann, ob das Haus das begehrte Siegel erhält. Das Siegel geht in diesem Jahr in die dritte Stufe. Die Anforderungen des euPrevent-Krankenhaussiegels werden jeweils dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung angepasst, das Siegel ist jeweils drei Jahre gültig.

Ein Siegel zur Verbesserung der Lebensqualität
„Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in der Euregio, das ist es, was wir wollen“, machte Dr. Karl-Heinz Feldhoff deutlich. Er ist Vorsitzender der Stiftung euPrevent EMR und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg und lobte die Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser, die an der Verleihungszeremonie in Aachen teilnahmen: „Alle von ihnen haben diese Qualitätsziele erfüllt, das ist eine ganz tolle Leistung!“
Die Verleihung der Siegel an 20 Krankenhäuser aus dem Landkreis Vulkaneifel, der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg und den Niederlanden wurde eingerahmt von Fachvorträgen von Dr. Sasa Sopka (Leiter des EU-Projektes SafePat und Oberarzt an der Uniklinik der RWTH Aachen) sowie Prof. Dr. Wiltrud Kalka-Moll, Fachärztin für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Dott, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung euPrevent EMR, überreichte Dr. Feldhoff die Urkunden, die künftig den Patientinnen und Patienten signalisieren: Wo das Siegel zuhause ist, haben Hygiene und Infektionsschutz erste Priorität!

Mehr Infos zur euregionalen Stiftung euPrevent finden Sie unter www.euprevent.eu.


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