Krankenhaus Daun

Regionales Traumazentrum

Mitarbeiter/Innen des Traumazentrums im Krankenhaus Daun v.l.n.r.: Katharina Gensirovskij, Med. Fachangestellte; Gundi Gilles, Fachschwester Intensiv/Anästhesie; Dante Guckes, Chefarzt Anästhesie; Christos Diamadis, Oberarzt Chirurgie; Dr. med. Alfred Kuckartz, Chefarzt Chirurgie; Gunther Schinhammer, Facharzt Chirurgie; Dr. med. Björn Thiede, Oberarzt Chirurgie; Dr. med. Christos Vasilopoulos, Oberarzt Chirurgie; Georg Weis, Leiter Chirugische Ambulanz; Martina Willems, Leiterin Zentrallabor; Christof Sänger, Fachpfleger OP; Dr. med. Michael Pfeiffer, Ltd. Oberarzt Chirurgie

Regionales Traumazentrum wurde zum zweiten Mal erfolgreich rezertifiziert

Die unfallchirurgisch-chirurgische Abteilung des Krankenhauses Maria Hilf Daun ist zum zweiten Mal von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft DIOcert GmbH erfolgreich als Regionales Traumazentrum zertifiziert worden.

Die Qualitätskriterien sind hier von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vorgegeben. Seit 2010 ist die Abteilung im Traumanetzwerk Mosel-Saar zugehörig. Durch ihre enge Kooperation besteht die bestmöglichste Versorgung schwerstverletzter Patienten.

Wenn eine Rettungsmannschaft von außen einen Polytraumaalarm anfordert, stehen im Krankenhaus Daun, ob Tag oder Nacht, mindestens zehn Ärzte und Pfleger plus der Rettungsmannschaft innerhalb einer Viertelstunde zur Verfügung. Im speziell ausgestatteten Schockraum findet die erste Untersuchung von Verletzten statt. Die Mitglieder des Trauma-Teams sind nach einem weltweit gültigen und erprobten Konzept ausgebildet, wobei ein fester Ablauf bei der Erstbehandlung der Patienten eingehalten werden muss. So besteht die Forderung, dass nach einer Viertelstunde Schockraumaufenthalt der Patient voll untersucht sein und das Prozedere festgelegt sein muss.

Bestmögliche Behandlung in kürzester Zeit
Vom Schockraum ist entweder die sofortige Verbringung in den OP oder die Durchführung einer sogenannten Traumaspirale im Computertomogramm vorgesehen. In der Traumaspirale erfolgt die Bildgebung von Kopf bis Knie. Die Röntgenbilder können dann bei Bedarf per Teleradiologie in verschiedene Zentren verschickt werden, damit so innerhalb von Minuten die beste Behandlung des Patienten beschlossen werden kann.

Die Aufgabe eines Mitarbeiters ist alleine, alle Schritte, Befunde, Zeiten und Medikamente zu dokumentieren und dieses an die deutschlandweite Registrierstelle weiterzugeben, um im Endeffekt aus diesen Erfahrungen und Auswertungen wissenschaftliche Fortschritte zu generieren.

Wir freuen uns, dass wir die Voraussetzungen für ein Regionales Traumazentrum wiederum erfüllen konnten und somit zu der flächendeckenden Versorgung schwer- und schwerstverletzter Patienten in der Eifel in der Lage sind.

Dr. med. Alfred Kuckartz
Chefarzt Chirurgie


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