Presse

Cafeteria am Krankenhaus Daun komplett umgebaut

Im fünften Stock des Dauner Maria-Hilf-Krankenhauses ist die in die Jahre gekommene Cafeteria innerhalb von zwei Wochen völlig neu gestaltet worden. Nun heißt sie "Hochgenuss" und soll ihrem Namen alle Ehre machen.

Cafeteria am Krankenhaus Daun komplett umgebaut

Ein Hochgenuss sei die neu gestaltete Cafeteria gleichen Namens, meinen Geschäftsführer Franz-Josef Jax (Vierter von links) und Mitarbeiter bei der Präsentation der von Innenarchitektin Eva-Maria Daniels (Vierte von rechts) konzipierten und mit Bildern von Fotograf Sven Nieder (Dritter von links) bestückten Räumlichkeiten im Krankenhaus Maria Hilf in Daun. TV-Foto: Brigitte Bettscheider

Daun. Wer je seinen Mittagstisch in der Krankenhaus-Cafeteria eingenommen oder seine Pause dort verbracht hat, weiß um das gute Essen von Küchenchef Herbert Merten und Team, aber auch um die rein funktionale, wenig gemütliche und schon gar nicht mehr zeitgemäße Ausstattung des Raumes. Wer aber nun dorthin kommt, wird von einer modernen Formensprache im besten Sinn überrascht, von einer klaren Struktur der 90 Plätze, von einer starken Mitte mit Pendelleuchten aus gewickeltem und farblich abgestimmtem Holzfurnier, von Mobiliar und Raumelementen in bestimmendem Petrol und belebendem Grün.

Und von Fotografien in überdimensionalen Wechselrahmen mit indirektem Licht. Eine lang gedehnte Sitzbank mit hochgezogener Rückenlehne trennt den Cafeteria- vom Küchenbereich und heißt "Hochsitz". Die Vorrichtungen für die Tablett- und Besteckausgabe und für die Geschirrrückgabe tragen die Bezeichnungen "Hochbetrieb" und "Hochstapler".

Das Konzept für die rund 80 000 Euro teure Neugestaltung der Krankenhaus-Cafeteria inklusive der originellen Wortschöpfungen stammt von Eva-Maria Daniels. Die Lage der Cafeteria im fünften Stock habe sie zu "Hochgenuss" inspiriert, erzählt die Innenarchitektin der Schreinerei Daniels (Bodenbach) bei der Präsentation im Beisein der Geschäftsführung des Maria-Hilf-Krankenhauses. Dass der Raum drei Fensterfassaden habe, verleihe ihm zwar eine hohe Qualität, biete aber wenig Wandfläche für Bilder, räumte sie ein.

So wurden die Fotografien von Sven Nieder - sie stammen passender Weise aus seinem Bildband "Die Vulkaneifel von oben" - in die Möbel eingebaut, sind aber austauschbar. "Eine Idee, die mich begeistert", sagte der Dauner Fotograf.

Geschäftsführer Franz-Josef Jax betonte, dass eine neue Cafeteria schon seit Jahren auf der Wunschliste gestanden habe. Zuerst hätten aber das Dach und die Fenster erneuert und eine Feuertreppe errichtet werden müssen. "Nun ist sie in Rekordzeit zu einem Sahnehäubchen geworden", sagte er mit Blick auf nur zwei Wochen Umbauzeit. bb

Quelle: Trierischer Volksfreund Mai 2015