Krankenhaus Daun

Hochmoderne Endoskopie-Abteilung im Krankenhaus Maria Hilf

Magen- und Darmspiegelungen können in Zukunft effizienter, schonender und noch sicherer durchgeführt werden.

von Dr. med. Michael Dederer, Chefarzt Innere Medizin - Gastroenterologie


Dr. med. Michael Dederer, Chefarzt Innere Medizin - Gastroenterologie (Mitte), mit seinem Team in der neu gestalteten Endoskopie-Abteilung

Dank eines Zuschusses durch das Land konnte vor etwa viereinhalb Jahren mit dem Umbau der Abteilung begonnen werden. Anfang Februar war es soweit, und die neuen Räumlichkeiten wurden im Beisein vieler geladener Gäste offiziell eingeweiht. Die Einsegnung begann mit einem kurzen Gottesdienst durch den Krankenhausseelsorger Pfarrer Iancu. Anschließend richtete Krankenhausdirektor Franz-Josef Jax den Dank an das Land für die großzügige Unterstützung. Ein weiterer Dank ging an die LEPPER Stiftung, die durch eine weitere großzügige Spende die Anschaffung der modernsten medizinischen Geräte ermöglicht hat, die es derzeit gibt. Dr. med. Dederer, Chefarzt Innere Medizin – Gastroenterologie, erklärte die neuen medizinischen Geräte. Es handelt sich dabei um ein modernes Endoskopiegerät mit besonders hoher Bildauflösung.

Dies ermöglicht die Früherkennung von Tumoren im Magen-Darm-Trakt und im Bedarfsfall deren genaue Punktion zur Gewinnung von Gewebeproben. Es wird zudem von einem Video-Turm ergänzt und kann somit auch für endoskopische Untersuchungen auf der Intensivstation verwendet werden. Auch der mobile Einsatz im Operationssaal ist möglich. Des Weiteren wurde ein sogenannter C-Bogen angeschafft, der zur mobilen Röntgendiagnostik verwendet wird. Er findet außer in der Endoskopie bei speziellen Untersuchungen auch in anderen Bereichen vielseitige Verwendung. Wegen seiner extrem hohen Bildauflösung ist er wichtiger Bestandteil bei Untersuchungen und Operationen in der Gefäßchirurgie.

Auch beim Einsatz von Herzschrittmachern ist er unentbehrlich, ebenso für Eingriffe in die Gallenwege. Durch diese beiden Geräte wird sich die Qualität der Eingriffe im Krankenhaus Daun erheblich verbessern. Dies wird sich neben der guten Behandlungsqualität jedes einzelnen Patienten unter anderem auch positiv auf den Gewinn spezialisierter Ärzte auswirken. Des Weiteren hat eine hochmoderne Ausstattung und die damit verbundene gute Behandlungsqualität auch positive Auswirkungen auf den langfristigen Erhalt des Standortes für das Krankenhaus Daun. Die LEPPER Stiftung will so auch einen Beitrag leisten, um den Konzentrationsprozessen im Krankenhauswesen und der Schließung kleinerer und mittlerer Krankenhäuser auf dem Land entgegenzuwirken.


v.l.n.r.: Dr. med. Heinz-Josef Weis, Dr. med. Dieter Torzewski, Herr Peter Lepper, Frau Doris G. Lepper, Astrid Schmitt, Günter Leyendecker,
Otmar Monschauer, Gordon Schnieder, Franz-Josef Jax, Pfleger Antonio Ferreira und Dr. med. Michael Dederer


v.l.n.r.: Schwester Petra, Günter Leyendecker, Peter Lepper, Dr. med. Michael Dederer, Doris G. Lepper, Dr. med. Heinz-Josef Weis und Astrid Schmitt


Hochauflösende Bilder in brillanter Farbqualität bieten dem Arzt beste Voraussetzungen


Durch diese modernsten, medizintechnischen Geräte wird sich die Qualität der Eingriffe erheblich verbessern


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