Krankenhaus Daun

Videosprechstunde in Corona-Zeiten

Unter den Bedingungen der Abwehrmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie müssen sich auch die Ärzte im Krankenhaus Daun in ihrer Tätigkeit einschränken.

von Dr. med. Hilmar Große Höötmann, Arzt für Neurologie im MVZ Daun

Das MVZ Neurologie am Maria-Hilf-Krankenhaus hat die Planung der Sprechstunden so organisiert, dass unnötige Kontakte, etwa in den Wartebereichen, möglichst vermieden werden. Besonders gefährdeten Patienten wurde angeraten, die Praxen zunächst nicht zu betreten. Großzügige Regelungen haben erlaubt, Verordnungen von Medikamenten und Heilmitteln vorübergehend ohne persönliche Vorstellung auszustellen und zu versenden.


Die Neurologen des MVZ (li. Dr. Große Höötmann u. re. Dr. Fuchs) ermöglichen Videosprechstunde in schwierigen Zeiten

Des Weiteren wird vermehrt das Telefon genutzt. Nun besteht im neurologischen MVZ auch die Möglichkeit, den persönlichen Kontakt über einen Bildschirm im Rahmen einer Videosprechstunde herzustellen. Der videogestützte Kontakt ist insbesondere für Kontrolltermine und zur erneuten Rücksprache bei Problemen in einer schon eingeleiteten Behandlung geeignet.

Soweit Patienten oder Angehörige diese Möglichkeit nutzen möchten, erhalten diese nach Hinterlassen einer Mobilfunknummer oder einer E-Mail-Adresse wenige Tage vor dem vereinbarten Termin einen Link mit einem individuellen Schlüssel und den genauen Zeitpunkt der Videosprechstunde mitgeteilt. Mit diesen Informationen wählt man sich in einen virtuellen Warteraum ein. Sobald der Arzt dann frei ist, wird der nächste Teilnehmer aufgerufen. Die Termine zur Videosprechstunde werden so vergeben, dass möglichst kurze Wartezeiten entstehen. Die Kontakte sind vor unberechtigtem Zugang geschützt.

Dieses Angebot richtet sich vor allem an immobile Patienten oder Patienten, die durch besondere Umstände, wie zum Beispiel berufliche Verpflichtungen, an der persönlichen Vorstellung verhindert sind. Nicht selten legen die Patienten große Strecken zur Vorstellung zurück und müssen hierfür oftmals Angehörige oder Freunde bemühen.

Schon seit Beginn des vergangenen Jahres bietet das MVZ Neurologie für die Parkinsonpatienten die Möglichkeit einer mehrwöchigen videogestützten Behandlung in Kooperation mit der Firma MVB Telemed GmbH in Koblenz an. Hierdurch können nicht selten sonst notwendig werdende Krankenhausaufnahmen vermieden werden. Leider werden die hierbei entstehenden Kosten noch nicht von allen Krankenversicherungen übernommen.

Bei Interesse sprechen Sie das Team des MVZ Neurologie am Maria-Hilf-Krankenhaus in Daun gerne an!


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